Zwischen Annäherung und Distanz: Russland, Ukraine und die Rolle Deutschlands

Am 10. Mai 2016 fand in den Räumlichkeiten des Presse- und Informationsamtes in Berlin die Veranstaltung „Zwischen Annäherung und Distanz – Russland, Ukraine und die Rolle Deutschlands“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe NATO Talk around the Brandenburger Tor statt.

Ein hochkarätig besetztes Panel diskutierte über die aktuelle Lage der Beziehungen Russlands und der Ukraine, mögliche Perspektiven und über die Position Deutschlands, darunter der Vorsitzende des Petersburger Dialogs von deutscher Seite Ronald Pofalla, Botschafter Wolfgang Ischinger,  der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Oleksii Makeiev, Politischer Direktor des Auswärtigen Amtes der Ukraine sowie Sergey Utkin, der Leiter der Abteilung für Strategische Analyse der Russischen Akademie der Wissenschaften.

Fotos: © 2016 FOTAC/ Wolf-Georg Kirst

Nach einem einleitenden Impulsvortrag von Dr. h.c. Gernot Erler MdB, dem Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit u.a. Russland und Ukraine und Sonderbeauftragten der Bundesregierung für den deutschen OSZE-Vorsitz 2016, stellte sich das Panel den Fragen des Moderators Werner Sonne und denen des Publikums. Hierbei wurden unterschiedliche Positionen und Sichtweisen deutlich. Nicht nur die aktuelle Situation im Osten der Ukraine und mögliche Entwicklungen, wie zum Beispiel im Hinblick auf die Verlängerung der Sanktionen, wurden thematisiert, sondern auch auf die historisch unterschiedlichen Perspektiven der verschiedenen Länder wurde mehrmals eingegangen. Der abschließende Empfang bot Gelegenheit zum persönlichen Gedankenaustausch.