Deutschland in den Vereinten Nationen

Welche Rolle spielt Deutschland in den Vereinten Nationen und wie sehen die Aussichten für die Zukunft aus? Dieses Thema behandelte die Veranstaltung am 05. November 2016 die die Deutsche Atlantische Gesellschaft (DAG) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) organisierte und in den Räumlichkeiten der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin austrug.

Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim Giessmann, Direktor der Berghof Stiftung und Mitglied des Vorstandes der DAG, führte in den Abend ein und kommentierte in seiner Begrüßung die aktuelle Lage in der sich die Vereinten Nationen befinden und welche Herausforderungen sich daraus ergeben.

Botschafter Dr. Harald Braun, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen, sprach in seinem Impulsvortrag unter anderem die Entwicklung der Rolle Deutschlands in den Vereinten Nationen und die damit verbundenen hohen Erwartungen aus dem internationalen aber auch nationalen Umfeld auf ein „aktiveres Deutschland“ an. Deutschland sei ein engagiertes Mitglied in den Vereinten Nationen das aber noch „hinter seinen Möglichkeiten zurück“ bleibe.

Im Anschluss moderierte Dr. Ekkehard Griep, Stellvertretender Vorsitzender der DGVN, die Podiumsdiskussion an der neben Botschafter Dr. Braun auch Generalleutnant a.D. Jürgen Bornemann, Generaldirektor des Internationalen Militärstabes der NATO (2010 – 2013) und Mitglied des Vorstands der Deutschen Atlantischen Gesellschaft sowie Frau Sarah Brockmeier vom Global Public Policy Institute teilnahmen.

In der Diskussion wurde angesprochen, dass Deutschland mit Hinblick auf einen ständigen Sitz in den Vereinten Nationen einerseits personell aufstocken und andererseits eine leitende Rolle zur Optimierung der Koordinierungen und Effizienz übernehmen müsse.

In seinem Schlusswort bestätigte Detlef Dzembritzki, Vorstandsvorsitzender der DGVN, dass die Sichtbarkeit deutscher UN-Politik klarer werden müsse. Dies gelte seiner Meinung nach sowohl innerhalb der Vereinten Nationen als auch international und in Deutschland selber.