19. Atlantischer Sommer am 20. August 2016 in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind in Gesellschaft und Politik so polarisiert wie seit über einem Jahrhundert nicht mehr. Die Auswirkungen sind in der Innen– wie Außenpolitik zu spüren und werden besonders augenscheinlich im laufenden Präsidentschafts– und Kongresswahlkampf.

Die politischen Lager in den USA blockieren sich gegenseitig und dies nicht nur bei ohnehin umkämpften innenpolitischen Themen. Auch die Außenpolitik gerät zunehmend ins Fadenkreuz des Parteienzanks zwischen Demokraten und Republikaner. Dies zeigt sich sehr deutlich an zwei Beispielen, denen wir uns im 19. Atlantischen Sommer besonders widmen möchten: der Iran– und der Russland-Politik.

Erstere erreichte ihren diplomatischen Höhepunkt vor knapp einem Jahr, als im Sommer 2015 der Joint Comprehensive Plan of Action von den P5+1 und der EU verabschiedet wurde. Dieser „Iran-Deal“ wurde als diplomatischer Durchbuch gefeiert, ist innenpolitisch in den USA aber immer noch höchst umstritten. So bezeichnet Donald Trump eine Rücknahme des Iran-Deals als höchste Priorität, die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton hingegen unterstützt das Abkommen.

Und auch der zukünftige Umgang mit Russland nach den Erfahrungen in der Ukraine, den Verhandlungen mit dem Iran und Syrien wird von den Kontrahenten unterschiedlich eingeschätzt. Wie wird die zukünftigen US-Außen– und Sicherheitspolitik aussehen? Wo ist Kontinuität und wo Wandel zu erwarten? Und welche Herausforderungen stellen sich hier für die nächste Präsidentschaft und das transatlantische Bündnis?

Diese und weitere Fragen wollen wir in das Zentrum des 19. Atlantischen Sommers stellen. Wir laden Sie sehr herzlich zu dieser Tagung ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ein Programm mit Anmeldeformular finden Sie hier.